11. Oktober 2018

Even­tu­ell müs­sen Sie ab 2019 mit höhe­ren Per­so­nal­kos­ten rech­nen

Mut­ter­schutz­ge­setz soll geän­dert wer­den

Ab 1.1.2019 sol­len sämt­li­che Karenz­zei­ten für dienst­zeit­ab­hän­gi­ge Ansprü­che (wie Urlaub, Abfer­ti­gung,…) ange­rech­net wer­den.

Urlaubs­ge­setz soll geän­dert wer­den

Ab 1.1.2019 soll es mög­lich sein, bis zu 24 >Jah­re an Vor­dienst­zei­ten bei ande­ren Arbeit­ge­bern für das erhöh­te Urlaubs­aus­maß anzu­rech­nen. Bis­her war die Anrech­nung mit 5 Jah­ren begrenzt. Die­se Neu­re­ge­lung soll auch für bereits bese­te­hen­de Dienst­ver­hält­nis­se gel­ten. 

Die bei­den Geset­zes­ent­wür­fe lie­gen als Initia­tiv­an­trag vor!

Die Geset­zes­ent­wür­fe und die Gegen­über­stel­lung kön­nen Sie hier down­loa­den:

Mög­li­cher­wei­se müs­sen Sie als Arbeit­ge­ber mit 1.1.2019 damit rech­nen, dass Sie die Vor­dienst­zei­ten für Ihre Arbeit­neh­mer über­prü­fen müs­sen! Viel­leicht ist der ein oder ande­re Arbeit­neh­mer dabei, der auf­grund der neu­en Rege­lung bereits im nächs­ten Jahr Anspruch auf die 6. Urlaubs­wo­che haben könn­te!

1comment
Florian Burger - 24. Oktober 2018

Die Initia­tiv­an­trä­ge wur­den von Abge­ord­ne­ten der SPÖ im Natio­nal­rat ein­ge­bracht. Daher: Erfolg­chan­ce auf Umset­zung = 0 und man muss ab 2019 sicher nicht mit höhe­ren Per­so­nal­kos­ten rech­nen (zumin­dest nicht wegen MSchG und UrlG).

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