Das kann Ihnen nicht passieren? ⇒ Irrtum!

Ein Laugenkessel im Zellstoffwerk Pöls musste repariert werden. Die Firma Andritz zog diesen Reparaturauftrag über 7 Mio € an Land.

Um diesen Auftrag abarbeiten zu können, wurden Teile der Arbeiten outgesourct an eine kroatische Montagegesellschaft, die mit rund 200 Dienstnehmern das Andritz-Reparaturteam verstärkte.

Eine behördliche Überprüfung ergab: Nix Outsourcing, sondern Arbeitskräfteüberlassung!!

Ergebnis: mehr als das 3-fache des Auftragswertes wurde aufgrund von Verstößen gegen Lohndumping- und Ausländerbeschäftigungsbestimmungen an Strafen verhängt (Quelle: Die PRESSE vom 5. 8. 2017).

„Hauptübeltäter“ ist § 1 Abs 4 Arbeitskräfteüberlassungsgesetz, der (streng) regelt, wann ein Werkvertrag und wann (sehr häufig) Arbeitskräfteüberlassung vorliegt.

2 Experten der auf Arbeitsrecht spezialisierten Kanzlei CMS Reich-Rohrwig Hainz (Daniela Krömer und Christoph Wolf) haben einen ‒ die Praxis aufrüttelnden und informativen ‒ Artikel zu diesem Thema mit dem Titel: „Wenn Outsourcing zu (ungewollter) Arbeitskräfteüberlassung führt“ geschrieben, in dem die Autoren auch Hinweise geben, worauf besonders zu achten ist.

Diesen lesenswerten Beitrag finden Sie hier:

 http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/recht/recht/908684_Wenn-Outsourcing-zu-ungewollter-Arbeitskraefteueberlassung-fuehrt.html 

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